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Verarbeitungshinweise Holzpunkt Produkte

Verarbeitungshinweise unserer Produkte

Bitte beachten Sie bei der Oberflächenpflege Ihres Holzpunkt-Parketts die folgenden Hinweise. Für ein optimales Ergebnis verwenden Sie ausschliesslich die Oberflächenprodukte von Trip Trap / WOCA.
 
Ersteinpflege von Trip Trap / WOCA oxydativ geölten Oberflächen

Wir empfehlen nach der Verlegung werkgeölte, sowie rohe Parkettböden grundsätzlich zuerst mit Trip Trap / WOCA Intensivreiniger (Mischverhältnis 1:40) mit warmem Wasser zu wischen. Nach der Trocknung, den Boden mit Trip Trap / WOCA High Solid Meisteröl/Pflegepaste nachölen bzw. grundölen. Bitte nie Trip Trap / WOCA Pflegeöl oder Trip Trap / WOCA Holzbodenöl und Meisteröl verwenden, ausser bei den folgenden Ausnahmen:

Ausnahme 1: Berg&Berg Produkte
Die Berg&Berg Schiffböden / Landhausdielen werden im Werk endgeölt. Wir empfehlen deshalb diese Böden nach der Verlegung tropfenweise mit der Poliermaschine und dem Trip Trap / WOCA Pflegeöl oder Holzbodenöl nachzuölen.

Ausnahme 2: Gebürstete Oberflächen
Bei gebürsteten Oberflächen ist ausschliesslich das Trip Trap / WOCA Pflegeöl zu verwenden.

Colorierte / gelaugte Oberflächen

Bei gelaugten und / oder colorierten Oberflächen (ausgenommen weiss) ist zwingend eine Endbehandlung mit Trip Trap / WOCA Pflegepaste notwendig.

Gedämpfte Hölzer (z.B. Birnbaum, Akazie, Eiche, Buche etc.)

Bei rohen gedämpften Hölzern ist eine Grundierung vor der eigentlichen Ölung notwendig. Verwenden Sie dafür Trip Trap / WOCA High Solid (1 Teil) verdünnt mit Trip Trap / WOCA Verdünner (3 Teile) ODER Trip Trap / WOCA Meisteröl / Holzbodenöl verdünnt mit Trip Trap / WOCA Verdünner (Verhältnis 1:1).
Bei vorgeölten gedämpften Hölzern ist ein Endfinish mit Trip Trap / WOCA High Solid Öl oder Trip Trap / WOCA Pflegepaste notwendig.

Nadelhölzer (z.B. Lärche, Fichte, Arve etc.)

Bei werkgeölten Nadelhölzern genügt ein Endfinish mit der Trip Trap / WOCA Holzbodenseife natur oder weiss (Mischverhältnis 1:40).

Tropenhölzer und Holzarten mit hoher Dichte (Bambus, Olive etc.)

Tropen- und andere Harthölzer verfügen über eine sehr hohe Dichte und sind daher nur beschränkt saugfähig. Daher darf beim Ölen kein „Einschwemmen“ erfolgen, sondern es muss tropfenweise polierend mit folgenden Trip Trap / WOCA Produkten aufgetragen werden:

    Trip Trap / WOCA High-Solid Oel
    Trip Trap / WOCA Pflegepaste
    Trip Trap / WOCA Holzbodenöl Lösemittelfrei

Patin Disk „Der richtige Weg zur perfekten Oberfläche“

Um bei neuen und geschliffenen Parkettböden eine perfekte Oberfläche zu erhalten, em-pfehlen wir beim Ölen / Nachölen die Patin Disc einzusetzen.
Achtung!! Die Patin Disc darf NICHT bei colorierten oder gebürsteten Oberflächen verwendet werden.


Weiterführende Tipps und Anmerkungen

Rohe Oberflächen:

Vor der Oberflächenbehandlung mit Öl muss das Parkett zwingend mit der Band- oder Triomaschine geschliffen werden. (Nur ein Netzschliff genügt nicht.)
Ausnahmen dabei sind: Oberflächengeräuchte Holzarten, gebürstete und geschroppte Oberflächen sowie die Böden der Produktreihe Nova Antica mit gealterten / sägerohen Oberflächen. (Bei Nova Antica ist auch kein Netzschliff angebracht.)
Geräuchte Oberflächen:

Die Intensität und Homogenität der Räucherung wird durch den Rohstoff Holz geprägt. Somit ergeben sich naturbedingte Farbabweichungen und Unregelmässigkeiten, die sich mit der Zeit angleichen können.

Echt Antik-Holzoberfläche:

Echte antike Holzböden können bei Nut und Kamm Ungenauigkeiten aufweisen.  Abrisse im Holz sind möglich. Diese sollten individuell repariert werden.

Lösemittel-basierte Parkettkleber:

Aus ökologischer und technischer Sicht raten wir Ihnen von der Verwendung von lösemittelhaltigen Klebern ab. Auch der Wohngesundheit zuliebe.

Eigenschaft von Tropenholz:

Auftretende Rissbildungen sind im Erscheinungsbild von Tropenhölzern möglich. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem ISP Informationsblatt Nr. 28.

Auszug aus ISP Informationsblatt Nr. 28 „Holzeigenschaften“:
„Speziell einige Exotenhölzer, aber auch generell breite Nutzholzschichten von Dielen, neigen zu Rissbildungen. Feine, mikroskopisch kleine Risse könnnen bereits bei der Herstellung des Parketts, als Folge übermässiger Windbeeinflussung, unsachgemässer Fällung oder des Trocknungsprozesses, unsichtbar vorliegen.
Durch Raumklima-, und daraus Feuchtigkeitsveränderungen im Holz nach dem Verlegen des Parketts, können sich die feinen Risse mehr oder weniger öffnen und werden zum Teil sicht- oder auch spürbar. Solange keine grossen Überzähne/ Höhendifferenzen bei den Rissen auftreten, keine Ablösungen oder Absplitterungen vorliegen und keine Weiss-färbungen in der Versiegelung entstehen, handelt es sich nicht um einen Mangel und es resultieren auch keine Nutzungseinschränkungen oder Beeinträchtigungen daraus.“